Update aus Chemnitz

Mit Energie ins neue Jahr!

 

Liebe Leserinnen und Leser,

ich hoffe, dass Sie alle persönlich einen guten Start ins neue Jahr hatten und wünsche Ihnen nur das Beste! Für mich ging es in dieser Woche in Chemnitz und dem Umland wieder richtig los aber mit viel Zeit auch für ausgiebige Gespräche und Besuche. Ich durfte ein Grußwort sprechen, war auch in Leipzig und Dresden unterwegs und auch wenn aufgrund der Wetter- und Krankheitslage einiges spontan anders kam, als geplant, so machte diese Woche doch auch wieder Lust auf mehr. In der nächsten Woche geht es dann auch wieder nach Berlin!

Herzliche Grüße

Nora Seitz MdB

PS: Das Bild oben entstand übrigens im Museum Gunzenhauser in Chemnitz. Warum ich in dieser Woche dort war, kann ich noch nicht verraten, aber sobald es spruchreif ist, werde ich davon berichten. 

Gesundheit!

Mit insgesamt drei Krankenhäusern ist eine medizinische Grundversorgung in Chemnitz zwar gewährleistet, aber es gibt immer auch Dinge, die besser gemacht werden können. Anregungen und Ideen dazu bekam ich in dieser Woche am Montag bei einem Austausch in den Zeisigwaldkliniken. Gemeinsam mit Ines Saborowski MdL traf ich Dirk Herrmann und Michael Veihelmann, die Geschäftsführer des Bethanien-Krankenhauses. Und auch wenn wir uns einen Rundgang für ein nächstes Treffen aufgehoben haben, so nehme ich einiges mit nach Berlin. Insbesondere standen Themen wie die Generalistik in der Pflegeausbildung, die Ambulantisierungen von Krankenhäusern sowie die Krankenhaus- und eine notwendige Gesundheitsreform allgemein im Fokus. Danke für das Treffen!

Besuch auf dem Technocampus!

Chemnitz kann Innovation – das ist kein großes Geheimnis. Aber da ich gerne Neues lerne und auch die Herausforderungen der Chemnitzer Technologie-Szene gerne in Berlin anbringe, traf ich in dieser Woche Uwe Wagner, den CEO von 3Dmicromac. Neben der Tatsache, dass das Gebäude schon von Innen beeindruckte, bekam ich gute Einblicke in das, was den Standort Chemnitz für die Branche ausmacht und ich bleibe bei meiner Überzeugung, dass die Stadt weiterhin eine gut aufgestellte Bildungsstruktur und eine moderne TU braucht, um die Ideen zu fördern und im fairen Wettbewerb zu bestehen.

Zu Gast in Leipzig

Handwerk ist mein Thema, das ist kein Geheimnis. Und daher freute ich mich sehr, dass ich diese Woche bei der HWK Leipzig zu Gast sein durfte! Matthias Forßbohm, den Präsidenten, kenne ich schon lange, doch als Bundestagsabgeordnete war es mein erster Termin mit ihm. Der Austausch mit ihm und seinem Team ist für mich sehr wichtig, denn ich will in Berlin eine gute Stimme für das Handwerk sein. Einige Themen brauchen vielleicht etwas Zeit, wie zum Beispiel ein Handwerksstrompreis; aber andere können wir gemeinsam zeitnah angehen, etwa die Arbeitszeitflexibilisierung. Es ist mir immer eine große Freude, in Leipzig zu sein – danke für das Gespräch!

Zu Besuch beim Haema Blut- und Plasmaspendezentrum Chemnitz

Am Mittwoch hatte ich die Gelegenheit, das Haema Blut- und Plasmaspendezentrum in Chemnitz zu besuchen und mich direkt vor Ort über die Arbeit zu informieren. Die Haema GmbH leistet einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung: Mit ihren 40 Blut- und Plasmaspendezentren deckt sie rund ein Drittel des gesamten Plasmaspendeaufkommens in Deutschland ab. Regelmäßig leisten viele Menschen mit Ihrer Spende einen wichtigen Beitrag für unser Gesundheitssystem. Sie bildet die Grundlage für die Herstellung einzigartiger, lebensrettender Blutplasmaprodukte – ein Prozess, der aufwendig, komplex und zeitintensiv ist. Gleichzeitig steht die Branche vor großen Herausforderungen: Der Bedarf an Blutplasmaprodukten steigt, regulatorische Anforderungen nehmen zu und die Produktionskosten sind deutlich gestiegen. Jeder von uns kann einen Beitrag leisten und mit seiner Spende kranken Menschen Hoffnung geben. Daher mein Appell: Gehen Sie spenden, denn nur so kann auch in Zukunft die Versorgung gesichert werden.

Neujahrsempfang in Olbernhau

Am Donnerstag durfte ich ein paar Worte zum Neujahrsempfang der Stadt Olbernhau und des Mittelständischen Wirtschaftsvereins Olbernhaus sagen! Das hat mich sehr gefreut, auch, weil diese Veranstaltung zum Anlass genommen wurde, zwei langjährige Ehrenamtler mit dem „Silbernen Reiterlein“ auszuzeichnen. In meinem Grußwort habe ich besonders die Wichtigkeit der Wirtschaftsregion Erzgebirge und die Kooperation mit größeren Städten wie Chemnitz herausgestellt. Dem Freistaat Sachsen kann es nur gut gehen, wenn es auch den Kommunen gut geht und das fängt beim Haushalt an, geht über den lokalen Mittelstand bis hin zu den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort. Mir ist zudem wichtig, zu betonen, dass Olbernhau als Teil der Kulturregion um Chemnitz ein wesentlicher Bestandteil der Kulturhauptstadt Europas 2025 war und vor allem bleibt.

Ich danke besonders Herrn Klaffenbach, dem Bürgermeister von Olbernhau, für die Einladung und allen, die gestern dabei waren, insbesondere auch den Ehrenamtlichen für ihr Engagement. Mir hat es richtig gut gefallen und ich werde bestimmt auch in diesem Jahr wieder einmal vorbeikommen!

Und ein Podium in Dresden

Eins vorweg: Im Bereich Gesundheit steht für mich immer der Mensch und damit die Patientenversorgung im Mittelpunkt. Und trotzdem verstehe ich, dass ein Großteil des Gesundheitssystems sich auch wirtschaftlich tragen muss. Themen wie diese standen im Fokus beim Neujahrsforum des Landesverbandes des Verbands der Ersatzkassen e. V.

Am Ende wurde dabei deutlich: Es braucht gerade im Gesundheitsbereich eine Bündelung von Effizienz und Expertise, um das bestmögliche Angebot bieten zu können. Zudem sind zeitnah Entscheidungen zu wichtigen Punkten von Land und Bund erforderlich, um eine Umsetung auf kommunaler und lokaler Ebene zu ermöglichen. Das betrifft insbesondere rechtliche Grundlagen und Akteure, die Verantwortung übernehmen.

Ganz nebenbei war ich tatsächlich auch ein bisschen Fan vor Ort. Denn: Moderiert wurde die Veranstaltung von Diana Smikalla und ich bewundere ihr Talent vor der Kamera schon lange, da freute es mich sehr, sie auch einmal persönlich zu treffen.