Update aus Chemnitz #3

Trotz Feiertagen gut unterwegs!

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wenn Sie meine Aktivitäten nur über den Newsletter verfolgen, kann ich Ihnen versichern: Ich war häufiger in Chemnitz unterwegs, als es vielleicht erschien. Doch die letzten Wahlkreis-Wochen waren geprägt von: Feiertagen! Dennoch möchte ich ein paar Termine, Treffen und Begebenheiten der letzten Wochen gerne teilen, denn es wäre zu schade, dies nicht zu tun. Unter anderem war ich in Dresden und Brüssel und mein Berliner Team war in Chemnitz zu Gast.

Übrigens: Wer immer auf einem aktuellen Stand sein möchte, kann gerne meinem Instagram-Kanal folgen, dort versuchen mein Team und ich, stets alles zu dokumentieren, was in Berlin und Chemnitz so los ist.

Bis bald und herzliche Grüße

Nora Seitz

Sicherheitspolitischer Abend in Chemnitz.

Am 30. April lud die CDU Chemnitz zu einem sicherheitspolitischen Abend ein. Gemeinsam mit meiner Kollegin Diana Herbstreuth MdB sowie Prof. Dr. Beate Neuss diskutierten wir über die aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen Deutschlands und die Zukunft der Bundeswehr.

Die Veranstaltung bot den Gästen spannende Einblicke aus unterschiedlichen Perspektiven: Während Prof. Dr. Beate Neuss die Themen wissenschaftlich und geopolitisch einordnete, brachte Diana Herbstreuth ihre praktischen Erfahrungen als Oberstleutnant und politische Einschätzungen in die Diskussion ein. Im Mittelpunkt standen unter anderem die aktuellen Konflikte im Nahen Osten und in der Ukraine sowie Fragen zur Ausstattung und Einsatzfähigkeit der Bundeswehr. Auch die Rolle Deutschlands in der internationalen Sicherheits- und Verteidigungspolitik wurde diskutiert. Insgesamt war es eine rundum gelungene Veranstaltung zu einem hochaktuellen Thema.

Garagen-Companions

Der Garagen-Campus an der Zwickauer Straße ist eine der Interventionsflächen der Kulturhauptstadt Europas 2025 und seit wenigen Wochen um ein Highlight reicher: Die Garagen-Companions erzählen an verschiedenen Haltestellen auf dem Gelände ihre Geschichten zum Areal! Dies ist gewissermaßen eine Hommage an die Seele des ehemaligen Straßenbahndepots. Und ich durfte ein Grußwort zur Eröffnung sprechen, was für eine Ehre! Es freut mich außerordentlich, was für ein lebendiger Ort das ehemalige Straßenbahndepot geworden ist. Danke all den engagierten Menschen, die dazu ihren Beitrag geleistet haben, besonders auch Tina Winkel, die das Projekt im letzten Jahr mit begleitet hat – und natürlich den Menschen, die ihre Geschichte erzählen!

Anpacken im DHL Vertriebszentrum

Als ich im vergangenen Jahr im Briefsortierzentrum in Chemnitz einen Perspektivwechsel machen durfte, versprach ich, auch einmal in einem DHL-Vertriebszentrum, also bei den Paketen, vorbeizukommen. Gesagt getan und so durfte ich in der Woche nach Pfingsten bei Leipzig einen Blick hinter die Kulissen einer Spätschicht werfen. Vor Ort wurden mir sämtliche Abläufe und Zeitschienen erklärt, ich durfte selbst mit anpacken und wir besprachen die drängenden politischen Themen, wie beispielswiese das Höchstgewicht von Paketen. Die Impulse nehme ich gerne mit nach Berlin und es war hoffentlich auch nicht mein letzter Ausflug in die Welt des Postwesens. Das auf dem Bild ist übrigens meine Praktikantin Charlotte, die ebenfalls tatkräftig unterstützte. Wir stehen neben einer historischen Postkutsche, mit der allerdings keine Päckchen mehr ausgeliefert werden 🙂

Im DRK-Krankenhaus Rabenstein

In meinem Wahlkreis Chemnitz gibt es insgesamt drei Krankenhäuser. Als Mitglied des Gesundheitsausschusses erachte ich es als Selbstverständlichkeit, mit den Akteuren ins Gespräch zu kommen. In zwei Häusern war ich bereits zu Gast, das dritte besuchte ich vergangene Woche gemeinsam mit meinem Bundestags-Kollegen Lars Rohwer aus Dresden. Im DRK-Krankenhaus in Rabenstein bekamen wir einen Einblick in die fachlichen Schwerpunkte und Besonderheiten dieses Standortes. Der Besuch fand in den neu eröffneten Räumlichkeiten des krankenhauseigenen Bildungszentrums statt. Mit den rund 450 Auszubildenden in den Berufen Pflegefachfrau / Pflegefachmann, Pflegehilfe und Physiotherapie ist es eine der größten Ausbildungseinrichtungen für medizinische Berufe in Sachsen. Danke für die Zeit vor Ort und die Einblicke!

Gesundheit im Fokus

Gleich mehrere meiner Termine in den letzten Wochen betrafen das Thema Gesundheit. So besuchte mich beispielsweise Carsten Tanneberger, der Regionalleiter des Deutschen PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbands, Landesverband Sachsen e. V. in den Räumlichkeiten in der Chemnitzer Innenstadt. Auf Bundesebene kam es bereits vor ein paar Monaten zu einem Austausch mit dem Bundesverband, für mich war jetzt noch einmal die lokale Perspektive auf aktuelle Themen spannend. Zudem besuchte ich das Krankenhaus in Glauchau noch einmal – denn bei meinem Termin vor ein paar Monaten blieb keine Zeit für einen Rundgang. Weiterhin traf ich einen der Geschäftsführer des Klinikums Dresden für einen sehr guten konstruktiven Austausch. Dort gibt es auch ein Zentrum für seltene Erkrankungen, mit den Kolleginnen und Kollegen stehe ich bereits im Kontakt. Und auch mit der Leiterin des Gesundheitsamtes der Stadt Chemnitz, Katja Uhlemann, traf ich mich zu einem ersten Kennenlernen und Diskurs darüber, was auf lokaler Ebene Themen sind, die auch die Bundespolitik betreffen. (Spoiler: Das sind gar nicht so wenige.)

Unterwegs in Europa

Weil es in Sitzungswochen nahezu unmöglich ist, eine Dienstreise anzutreten, fuhr ich in der letzten Wahlkreiswoche zwei Tage nach Brüssel. Und das nicht alleine, sondern mit Mitstreitern aus der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales. Gemeinsam trafen wir europäische Akteure zum Austausch und besuchten die Europavertretung der Bundesagentur für Arbeit. Von Brüssel selbst sahen wir aufgrund des eng gestrickten Zeitplanes leider sehr wenig aber für die Arbeit in Berlin und Chemnitz war es wichtig, über aktuelle Prozesse auf europäischer Ebene informiert zu sein. Ich werde den Austausch jetzt vertiefen und plane Anfang kommenden Jahres noch einmal eine Dienstreise nach Brüssel, um auf dem Stand der Dinge zu bleiben und auch noch einmal einen anderen Fokus zu setzen sowie begonnene Dialoge fortzuführen.

Teamklausur nach Pfingsten: Austausch, Analyse und Teambuilding

Nach den Pfingstfeiertagen stand für mein Team und mich die diesjährige Teamklausur auf dem Programm. Gemeinsam nutzten wir die Gelegenheit, unsere Zusammenarbeit zu reflektieren, Prozesse zu analysieren und neue Ideen für die zukünftige Arbeit zu entwickeln.

Am Dienstag starteten wir den Tag mit einem gemeinsamen Mittag in der Fleischerei. Anschließend besuchte mein Team den Tierpark Rabenstein und lernte dort mein Patenfaultier Katrin kennen. Danach widmeten wir uns intensiv der Auswertung unserer bisherigen Arbeit und erarbeiteten konkrete Vorschläge, wie wir unsere Abläufe weiter verbessern können. Den Abend ließen wir bei einem gemeinsamen Essen im Schalom ausklingen. Für den Teamzusammenhalt durfte anschließend auch eine nicht ganz alltägliche Teambuilding-Maßnahme nicht fehlen: eine Runde Flunky-Ball.

Am Mittwoch setzten wir unsere Beratungen am Morgen fort. Nach dem Mittagessen in der Fleischerei stand für mich ein Termin mit Staatsministerin Regina Kraushaar in Chemnitz auf dem Programm. Währenddessen unternahm mein Team aus dem Wahlkreisbüro gemeinsam mit meinen Berliner Mitarbeitern eine kleine Stadtführung durch Chemnitz. Am Nachmittag traten die Kolleginnen und Kollegen aus Berlin schließlich die Heimreise an.

Weitere Besucher in Chemnitz

Es ist nahezu ein running Gag in Chemnitz: ob der RE6 nach bzw. von Leipzig fährt oder nicht. Überhaupt ist der Ausbau der Strecke ständig Thema und es braucht an der Stelle dringend Lösungen, verlässliche Zusagen und ein gemeinsame Agieren. Daher freute es mich sehr, dass die Sächsische Staatsministerin für Infrastruktur und Landesentwicklung, Regina Kraushaar sich auf den Weg machte und in Chemnitz vorbeifuhr. Tatsächlich kam sie gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Ulrich Lange mit dem Zug angereist und konnte sich vor Ort einen Überblick über die aktuellen Infrastrukturprojekte in Chemnitz machen, beispielsweise was den Ausbau des Chemnitzer Modells Stufe 4 angeht.

Erfolgsspuren

Vier Chemnitzer Museen – die Kunstsammlungen Chemnitz, das Staatliche Museum für Archäologie Chemnitz, das Sächsische Fahrzeugmuseum und das Sächsische Industriemuseum Chemnitz – haben sich für das diesjährige Themenjahr „Tacheles“ zum jüdischen Leben in Chemnitz zusammengetan und Ausstellungen kuratiert, die genau das in den Mittelpunkt stellen. Bei der Ausstellungseröffnung „Erfolgsspuren. Jüdische Unternehmer in Chemnitz“ durfte ich ein Grußwort halten und hatte die Gelegenheit, kurz zuvor schon einen kleinen Blick auf die Sonderausstellung zu werfen. Bis August 2027 ist sie zu sehen und zeigt eindrücklich, an welchen Stellen jüdische Unternehmer in Chemnitz große Innovationen hervorbrachten.

Zu Gast beim CDU-Ortsverband Oelsnitz-Lugau

Auf Einladung des Vorsitzenden Ronny Krenkel war ich am Donnerstagabend zu Gast beim CDU-Ortsverband Oelsnitz-Lugau im Erzgebirge. In geselliger Runde in Niederwürschnitz berichtete ich über meinen Weg in die Politik sowie über die aktuelle politische Lage und die Arbeit in Berlin.

Neben dem offenen Austausch mit den Mitgliedern hat mich zudem gefreut, dass auch zwei Bürgermeister aus dem Erzgebirge an der Veranstaltung teilgenommen haben. Gerade die kommunale Ebene prägt den Alltag der Menschen unmittelbar. Entscheidungen vor Ort werden oft als Erstes wahrgenommen und haben direkte Auswirkungen auf das tägliche Leben. Umso wichtiger ist es, über aktuelle Herausforderungen – insbesondere auch über die finanzielle Situation der Kommunen – offen miteinander zu sprechen.

Ich danke herzlich für die Einladung, die interessanten Gespräche und den freundlichen Empfang. Ich komme gern wieder.