Update aus Chemnitz

Zwischenstop im Wahlkreis: Analog unterwegs

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

nachdem ich drei ereignisreiche Sitzungswochen lang in Berlin war und es nächste Woche wieder in die Hauptstadt geht, standen jetzt erst einmal einige Termine in meiner Heimat Chemnitz an. Hier hatte ich tatkräftige Unterstützung durch eine Schülerpraktikantin, dich mich auch bei Terminen begleitete. Gemeinsam haben wir uns ein Bild vor Ort gemacht, zum Beispiel im Briefzentrum Chemnitz und auch in einer Apotheke. Aber das war noch längst nicht alles…

Treffen mit Daniela Pfeifer MdL

Besuch aus dem Landtag ist immer nett! Zudem hilft es, auf fachlicher Ebene im Austausch zu bleiben. Im Wahlkreisbüro kam diese Woche Daniela Pfeifer vorbei. Sie ist vor allem in Glauchau unterwegs und kann daher unmittelbar von den Herausforderungen der ländlich geprägten Landkreise berichten. Insbesondere Themen der Gesundheitsversorgung haben wir bei unserem Austausch in den Fokus genommen.

Arbeitsfrühstück mit dem Jungen Wirtschaftsrat

Gleich zu Beginn der Woche ging es um Gesundheitspolitik. Beim Arbeitsfrühstück mit dem Jungen Wirtschaftsrat gab es nicht nur gutes Essen sondern auch inhaltlichen Input zum Thema „Digital Health“. Zunächst wurde das Start-Up eCovery vorgestellt, bei dem es insbesondere um die Linderung und Prävention von Rückenschmerzen durch eine App geht. Danach durfte ich einen Input geben zu den Themen, die mich im Bereich Gesundheit aktuell im Bundestag bewegen. Im Anschluss gab es noch eine offene Diskussion gemeinsam mit den Mitgliedern des Jungen Wirtschaftsrats, Vertretern der Krankenkassen und medizinischem Personal.

Besuch im Briefzentrum von Chemnitz

Ein Perspektivwechsel ist für mich das vielleicht schönste Format. Denn dadurch bekomme ich direkte Einblicke in den Alltag von Menschen hier vor Ort. Vor ein paar Wochen war ich schon einmal im Tierpark Chemnitz und diese Woche im Briefzentrum der Deutschen Post.

Warum ausgerechnet dort? Weil ich durch die vorgezogene Bundestagswahl Anfang des Jahres bereits mit den Akteuren der Deutschen Post zu tun hatte, da ganz viele Stimmen über die Briefwahl abgegeben wurden. Wie das alles funktioniert, wollte ich mir mit etwas mehr Ruhe noch einmal genau angucken. Und jetzt war es so weit. Nach einer kurzen Einführung und Belehrung durfte ich zunächst bei der Briefordnerei mitmachen. Die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erklärten die einzelnen Schritte und Tätigkeiten und bei vielen Stationen durfte ich selbt aktiv werden. Stempeln, Sortieren, Stapeln und Scannen – all diese Schritte sind notwendig, um die Briefe versandfertig zu machen, sodass sie gut ankommen. Für mich waren das spannende Einblicke – ich werde jetzt jeden Brief mit anderen Augen sehen! Vielen Dank für das professionelle Begleiten und die Möglichkeit dieser Erfahrung!

Ein Blick in die Apotheke

Hinter die Kulissen durfte ich auch in der Albert-Schweitzer-Apotheke gucken. Vor Ort lernte ich viel über die richtige Lagerung von Medikamenten, die Überprüfung der Packungen und die richtige Mischung der Arzeneimittel. Mit der Leiterin der Apotheke kam ich ins Gespräch zur aktuellen Lage in der Gesundheitspolitik und mit den Mitarbeitenden durfte ich auch einmal den Ablauf nachvollziehen vom Rezept bis zum finalen Produkt. Ganz nebenbei lernte ich noch einiges über die Geschichte des Apothekenwesens. Das waren spannende Einblicke – Danke dafür!

Schülerpraktikum im Wahlkreis: 

Helene berichtet selbst

Ich fand diese zwei Wochen im Praktikum einfach wunderbar. Ich durfte bei Büroarbeit helfen, Recherchen betreiben und sogar einen Tag mit in den Bundestag fahren. Dort in Berlin durfte ich einer Plenarsitzung beiwohnen und auch die sonstige Arbeit einer Abgeordneten in den Sitzungswochen in Aktion sehen. Aber auch in Chemnitz war es sehr spannend, da ich vielen Terminen beiwohnen durfte, so zum Beispiel einem Frühstück mit dem Jungen Wirtschaftsrat oder dem Besuch des Briefzentrums der Deutschen Post in Chemnitz. Dass ich Nora Seitz auch hinter den Kulissen sehen durfte war eine sehr eindrucksvolle Erfahrung. Ich freue mich wirklich über die Erlebnisse, die ich bekommen durfte und werde sie gerne in mein zukünftiges Leben mitnehmen.

Viele Grüße

Helene